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Geschichtsunterricht – Das Pichler Volksplane VP-1 im Test

von RC-Modellscout vom 28. Mai 2016
Artikel-ID: Pichler-Test-0001 Rubrik: Flächenmodelle

Die Firma Pichler Modellbau stellte zu Beginn des Jahres einen echten Klassiker als Neues im Lieferprogramm vor.- Das Volksplane VP-1. Wir haben uns diesen schönen Klassiker in Holzbauweise genauer angeschaut und berichten euch über unsere Erfahrungen.

 

 

Das einsitzige Original des Evans Volksplane VP-1 ist wie das Modell auch eine reine Holzkonstruktion, dass wie der Name schon sagt, für eine breitere Masse bestimmt war und als Home Build Kit für Amateur Piloten entwickelt wurde. Mit seiner geringen Spannweite von gerade einmal 7,32 m konnte es auch in kleineren Garagen gebaut werden. Das gerade mal 200 kg schwere Flugzeug (ohne Pilot) besticht durch seine simple Konstruktion und wurde von einem 40 PS VW Käfermotor angetrieben. Das erleichterte die Wartung des Antriebs und machte es für eine breitere Masse interessant.

Das Pichler Modell des Volksplane VP-1 wird, wie üblich bei Pichler Modellbau, in einem sehr stabilen Karton geliefert. Alle Teile sind nochmals in Kunststofffolie eingepackt, so wird gewährleistet dass das Modell unbeschädigt beim Endkunden ankommt. Verbaut haben wir die von Pichler Modellbau empfohlenen Komponenten. Der Antrieb besteht aus dem Pichler Boost 40 und dem XQ 50 Regler. Dieser Antrieb ist für 4s Lipo ausgelegt.

 

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Let's get started

 

Angefangen wird mit der Montage des Hauptfahrwerkes. Die Folie auf der Unterseite des Modells wird mittels eines Lötkolbens oder mit einer scharfen Klinge entfernt. Das Fahrwerk wird mittels 4 Stück M3 x 15 mm am Rumpf befestigt. Leider waren bei unserem Bausatz die falschen Schrauben dabei, aber in unserem Fundus haben wir immer reichlich Schrauben zur Hand. Nachdem nun die beiden Fahrwerksbügel fest am Rumpf verschraubt wurden, werden die Räder an den Fahrwerksbügeln befestigt. Man nimmt die im Bausatz enthalten M4 x 45 mm Schrauben zur Hand und schiebt jeweils eine Unterlegscheibe auf die Schrauben. Die Schrauben können jetzt samt der Unterlegscheibe durch die Radnaben hindurch gesteckt werden. Auf der gegenüberliegenden Seite wird jeweils nochmals eine Unterlegscheibe auf die Schraube aufgeschoben und jeweils eine M4 Mutter aufgeschraubt. Die Muttern nur so fest anziehen, dass sich die Räder noch leicht drehen lassen. Die Räder können jetzt in die Fahrwerksbügel eingeschoben werden. Eventuell ist es möglich, dass die Löcher in den Fahrwerksbügel ein wenig aufgebohrt werden müssen. Dies kann vorkommen wenn der Lack an den Fahrwerksbügeln ein wenig zu dick aufgetragen wurde. Wenn die Löcher passen, dann werden die Räder an den Fahrwerksbügeln montiert. Nach der Endmontage der Räder bitte nochmals den Leichtlauf der Räder überprüfen.

 

Einbau der Leitwerke

 

Bei der Montage des Höhenleitwerkes sollte sehr sorgfältig gearbeitet werden. Es gibt nichts Schlimmeres als schief eingebaute Leitwerke. Das Ruder an sich wurde werksseitig schon samt der Scharniere verklebt. Am Höhenruder wird nun das Ruderhorn angebaut. Dafür mit einem scharfen Messer die Folie über dem Ausschnitt entfernen. Das Ruderhorn kann nun eingeklebt werden.