homeFACHMAGAZINNo Limits - Testbericht Ripmax Bolero 3D ARTF EP/GP

Fachmagazin

No Limits - Testbericht Ripmax Bolero 3D ARTF EP/GP

von Marcus Frohberg vom 18. Juli 2017
Artikel-ID: Ripmax-Test-002 Rubrik: Flächenmodelle

Ripmax bereichert mit dem Bolero 3D ARTF EP/GP den Markt mit einem Modell für Kunstflug/3D Enthusiasten. Ein reines Zweckmodell das sich ausschließlich an den optimalen Proportionen für extremen Kunstflug orientiert und kein reales Vorbild hat. Wir haben uns für das in reiner Holzbauweise aufgebaute Modell interessiert und das Modell aufgebaut und intensiv geflogen.

Um das Modell möglichst neutral bewerten zu können und um auch eine Empfehlung zu den verwendeten und empfohlenen Komponenten abgeben zu können, haben wir den Bolero 3D reines ARTF-Set, inlusive den von Ripmax vorgeschlagenen Komponenten bestellt. Überrascht waren wir von der extrem schnellen Lieferung des Modells. Alle Komponenten und das Modell wurden quasi am Folgetag der Bestellung geliefert. Kein wochenlanges Warten auf einzelne Teile des Set. Das ist schon mal richtig prima wie schnell Ripmax liefert, was möchte man mehr?.

Der Bolero 3D wird sehr gut verpackt zum Kunden in den Versand gegeben, alle Bauteile sind extra in Folie eingeschlagen und alles ist sehr gut gegen verrutschen im Karton gesichert. Bevor es nun aber an den Zusammenbau des Bolero 3D geht, wird die Lieferung auf Vollständigkeit überprüft. Die Stückliste des Bausatzes, entnimmt man der Bauanleitung. Bei unserem Bolero 3D fehlte nichts und auch das extra bestellte Zubehör war komplett vorhanden. Der Bausatz des Bolero 3D macht schon auf den ersten Blick einen sehr hochwertigen Eindruck. Auch der extra bestellt Umbausatz für den Elektroantrieb schaut sehr gut aus und ist sehr ordentlich verarbeitet.

Der Zusammenbau der Bolero 3D

Der Blick in die Bauanleitung, lässt eigentlich keinerlei Fragen offen. Alles ist sehr gut beschrieben und die farbigen Fotos in der Bauanleitung sind auch klar zu verstehen.

Bevor wir aber nun mit dem eigentlichen Zusammenbau des Bolero 3D beginnen, widmen wir uns der Folie des Boleros 3D. Die Folie wurde zwar Werksseitig ordentlich auf das Modell aufgebracht, aber leider bleibt es nicht aus, das man alle mit Folie bezogenen Bauteile nochmals nachbügeln muss, dies ist aber nichts ungewöhnliches und dem klimatischen Unterchied zwischen der Fabrik und dem Eigentümer geschuldet. Ich habe mir angewöhnt die Folie vor dem Zusammenbau wieder entsprechend zu spannen. Ich habe zum spannen der Folie eine Temperatur am Folieneisen von 125 Grad gewählt. Die Folie lässt sich bei dieser Temperatur sehr gut Bügeln und haftet sehr gut auf den Holzteilen. Gegebenenfalls muss an manchen Stellen nochmals mit einem Fön nachgearbeitet werden. Nach gut einer Stunde war diese Aufgabe aber dann auch erledigt und die Folie exakt und straff gespannt.

Der eigentliche Aufbau beginnt mit den beiden Tragflächen des Bolero 3D. Die Scharniere der Tragflächen sind von Werk aus bereits eingesteckt worden aber noch nicht verklebt! Wir nehmen uns nun die erste Tragfläche zur Hand und kleben die Fließscharniere eines nach dem anderen mit Sekundenkleber in die Tragfläche ein. Dabei ist darauf zu achten, das die Scharniere gerade, also praktisch rechtwinklig zur Tragfläche und natürlich nur bis zur Hälfte eingeklebt werden. Die andere Hälfte wird ja dann mit dem Ruder verklebt. Sind die Fließscharniere nun richtig fest, wird zur Probe das Querruder eingeschoben. Sitzt alles richtig und der Ruderspalt ist nicht zu groß, kann das Querruder auch mit CA Kleber eingeklebt werden. Das einsetzten sollte recht zügig von statten gehen, da der Sekundenkleber recht zügig anzieht. Bitte darauf achten, dass das Querruder außen bündig sitzt. Das Gleiche wiederholt sich bei der zweiten Tragflächenhälfte.

Da jetzt die Querruder an den Tragflächen montiert sind, geht auch gleich weiter, mit dem Einbau der Querruder-Servos. Dazu muss die Folie an den Servoschächten mit einem scharfen Messer entfernt werden, hier kann man ruhig die Folie ein wenig kleiner ausschneiden, damit man noch schön mit dem Bügeleisen die Kanten nach innen bügeln kann. Das Servo wird nun zur Probe in den Servo-Schacht eingesteckt. Passt das Servo perfekt hinein, in unserem Fall war dies so, werden die Befestigungslöcher mit einem 1 mm Bohrer gebohrt. Das Servo wird nochmals aus dem Schacht heraus genommen, um das 30 cm Servo Verlängerungskabel am Servo anzuschließen. In den Tragflächen sind bereits ab Werk aus dünne Zugschnüre eingezogen worden, jetzt wird einfach die Schnur am Servokabel befestigt und durch die Tragfläche hindurch gezogen. Die Sache mit der Zugschnur ist absolut klasse und leider nicht bei allen Modellen vorhanden So fummelt man nicht ewig herum, bis man das Kabel durch die Tragfläche gezogen hat. Das Querruderservo kann nun endgültig verschraubt werden. Das Servo kann jetzt an den Empfänger oder einen entsprechenden Servotester angeschlossen werden, um es auf Mittenstellung zu bringen. Ist die Mitte eingestellt, wird das Servohorn auf das Servo aufgesteckt und verschraubt. Jetzt wird das Ruderhorn am Querruder angebaut. Hierbei darauf achten, das es genau mit dem Ruderhorn fluchtet, hier gibt es ein ganz einfachen Trick. Das Rudergestänge in das Servohorn einfädeln und im rechten Winkel zum Querruder anhalten. Hat man dies gemacht, nimmt man sich das Ruderhorn zur Hand und überträgt die Befestigungslöcher des Ruderhorns auf das Querruder. Die Löcher werden mit einem 1 mm Bohrer durch das Querruder durch gebohrt, dabei darauf achten das man Relativ gerade bohrt, ansonsten bekommt man die Trägerplatte nicht vernünftig verschraubt. Das Servogestänge muss noch auf die passende Länge zugeschnitten werden und wird dann am Ruderhorn eingefädelt. Beim einstellen des Gestänges, darauf achten das das Querruder gerade steht, in der Bauanleitung gibt es dazu ein Bild wie man es genau macht. Die Tragflächen Dübel können nun auch ihren Platz finden und werden eingeklebt. Diese sollten absolut gerade eingeklebt werden, ansonsten passen die Dübel nicht korrekt in die dafür vorgesehen Löcher im Rumpf.

Dies alles wiederholt sich dann bei der zweiten Tragfläche. Alles in allem ging dieser Bauabschnitt flott von der Hand und war in 30 Minuten erledigt. Die Side Force Generatoren werden wie laut Bauanleitung montiert und ist auch binnen weniger Minuten erledigt.

Weiter geht es am Rumpf

Im nächsten Schritt beschäftigen ich mit den Ausschnitten für das Leitwerk und die Sevos, die noch am Rumpf gemacht werden müssen. Die Folie am Servoschacht für das Höhenruderservo wird mit einem scharfen Messer vorsichtig entfernt. Nach dem entfernen der Folie, bügelt man am besten gleich die Kanten nach, so verhindert man, dass sich später die Folie löst. Weiter geht es mit den Ausschnitten für das Steckungsrohr, Kabeldurchführung und der Löcher für die Arretierung, auch hier am besten gleich die Folie an den Kanten nachbügeln. Für das Seitenruder sind Seilzüge vorgehen, um die Schlitze im Rumpf zu finden, leuchtet man am besten mit einer Taschenlampe in den Rumpf hinein. Hat man die Schlitze im Rumpf rechts und links gefunden, so wird auch hier die Folie vorsichtig entfernt. Jetzt wird das Höhenruderservo eingebaut. Bevor man dies aber einbauen kann, müssen erst zwei kleine Holzblöcke aufgeklebt werden. Die beiden Holzblöcke unterscheiden sich in der Höhe, der Holzblock für die hintere Seite ist Ca. doppelt so dick wie der andere. Die beiden Holzblöcke werden noch an die Kanten des Servoschachtes aufgelegt und diese Stelle wird markiert. Danach werden die beiden Holzblöcke wieder entfernt und die Folie am Rumpf wird ein wenig kleiner als dick Holzblöcke sind entfernt. Die beiden Holzblöcke werden nun mit Sekundenkleber auf den Rumpf geklebt. Nachdem der Sekundenkleber getrocknet ist, kann das Höhenruderservo eingebaut und verschraubt werden. Auch hier bitte die Löcher für die Schrauben wieder vorbohren. Da wir schon beim Servoeinbau sind, so wird auch gleich noch das Seitenruderservo im Rumpfinneren eingebaut. Das Servo passte exakt in den Ausschnitt hinein, ein nachbearbeiten des Ausschnittes war nicht von Nöten, in sofern passen bis hier hin die empfohlenen Komponenten ausgezeichnet zu Modell.

Das könnte dich auch interessieren:

No Limits - Testbericht Ripmax Bolero 3D ARTF EP/GP
18. Juli 2017
Spaß für 3D Enthusiasten. Der Bolero von Ripmax ist ein reines Zweckmodell in Holzbauweise für Kunstflugprofis und solche die es noch werden wollen.    Mehr »

Jetzt drehen wir den Bolero 3D auf den Rücken. Die Räder werden so wie in der Bauanleitung beschrieben, an den Fahrwerksbügel befestigt.

An der Stelle, wo das Fahrwerk seinen Platz findet, müssen noch die Löcher freigeschnitten werden, wodurch die Schrauben gesteckt werden. Ist dies erledigt, dann kann das Fahrwerk mit den beiliegenden schrauben am Rumpf befestigt werden. Da der Bolero 3D nun eh schon auf den Rücken liegt, montieren wir auch gleich noch das Spornrad. Hierbei sollte man darauf achten, dass dieses möglichst mittig sitzt und man noch genug Platz lässt, das sich das Spornrad auch noch frei bewegen lässt, ansonsten klemmt dieses eventuell wenn man später das Modell am Boden lenken wird.

Einbau des Höhenleitwerks

Das Höhenleitwerk wird nun in den Rumpf eingeschoben und exakt rechtwinklig zum Rumpf ausgerichtet. Dies sollte man sehr genau machen, da der Bolero 3D später auch sehr genau fliegt. Stimmt die Position, so wird jetzt am Leitwerk die Stelle wo dann die Folie entfernt werden muss, mit einem Wasserlöslichen Stift markiert. Das Leitwerk kann nun wieder heraus genommen werden. Die Folie wird jetzt auf der ober und Unterseite vorsichtig entfernt. Darauf achten, dass man wirklich nur die Folie anschneidet und nicht das Leitwerk selbst. Wer ganz sicher gehen will, der kann die Folie auch mit Hilfe eines Lötkolben entfernen. Das Leitwerk wird wieder eingeschoben und nochmals exakt ausgerichtet. Das Leitwerk kann nun endgültig im Rumpf verklebt werden. Am besten klebt man die Kanten vorher ordentlich mit Klebeband ab, um zu vermeiden dass man sich eventuell die Rumpf mit Kleber verunstaltet. Als Kleber eignet sich Harz oder normaler Holzleim. Nachdem der Kleber vollständig ausgehärtet ist, können die Fließscharnieren am Leitwerk eingeklebt werden, auch hier den Kleber erst vollständig aushärten lassen, bevor man das Höhenruder zur Probe aufsteckt. Das Höhenruder wird jetzt zur Probe aufgesteckt und wie erwartet passt hier alles perfekt. Danach das Höhenruder am besten ein paarmal auf und ab bewegen, so das sich alles leichtgängig bewegen lässt. Das Ruderhorn des Höhenleitwerks wird jetzt am Höhenruder verschraubt. Die Löcher für das Ruderhorn mit einem 2,5 mm Bohrer durch das Höhenleitwerk hindurch bohren. Dabei auf die exakte Ausrichtung achten. Das Höhenruder wird jetzt mit dem beiliegenden Gestänge, an das Höhenruderservo angeschlagen. Nun können die Seilzüge die zur Anlenkung des Seitenruders dienen, in den Rumpf eingefädelt werden. Das komplett benötigte Material liegt natürlich dem Bausatz bei. Bei der Spannung der Seilzüge, darauf achten das diese nicht zu locker aber auch nicht zu straff sind. Nur so weit spannen das die Seile gerade eben straff sind. Soweit sind wir am Heck des Boleros 3D auch schon fertig. Die Einstellungen für die Mittenstellung des Seiten und Höhenleitwerks werden wir erst am Schluss machen.

Das Triebwerk

Jetzt geht es mit ganz großen Schritten, an die Fertigstellung des Bolero 3D.

Da wir uns das passende Einbauset für Elektroantrieb gleich mit bestellt hatten, dürfte die Montage absolut Problemlos verlaufen. Im übrigen sind von Werk aus schon alle Löcher die benötigt werden zur Montage des Motorträgers in den Rumpf gebohrt worden. Das ist sehr vorbildlich und macht gleich gute Laune.

Der Motorträger wird ganz einfach wie in der Bauanleitung beschrieben montiert und ist in gut 5 Minuten auch schon erledigt. Die Schrauben sollte man aber dennoch mit ein wenig Sicherungslack versehen, um ein späteres eventuelles lösen der Schrauben auszuschließen. Der Motor kann dann ganz einfach auf den Motorträger aufgeschraubt werden und auch gleich an den Flugregler angeschlossen werden. Am besten schließt man gleich seinen Flug-Akku an den Regler an, um die Motordrehrichtung zu überprüfen. Die Kabel des Motors am besten mit kleinen Kabelbindern am Motorträger sichern. Da der Antreib jetzt schon an seinem richtigen Platz sitzt, kann auch gleich die Motorhaube montiert werden. Die Haube genau ausrichten und danach die benötigten Löcher mit einem 1,5 mm Bohrer vorsichtig in die Haube bohren. Die Motorhaube wird dann mit den beiliegenden Schrauben am Rumpf verschraubt. Den Propeller samt Spinner, montieren wir aus Sicherheitsgründen erst nach Fertigstellung des Boleros, um zu gewährleisten das der Motor nicht aus versehen beim Programmieren des Modells anläuft. Jetzt bauen wir zusammen was zusammen gehört. Der Ripmax Bolero 3D wird nun das erste Mal komplett zusammengebaut. Die Tragflächen werden am Rumpf montiert und mit den beiliegenden Schrauben befestigt. Jetzt werden alle Ruder genau auf Mittenstellung eingestellt. Die Einstellungen für die Ausschläge und der Expo Werte, haben wir aus der Bauanleitung genau so übernommen. Was nun noch fehlt, ist die Montage des Propellers und des Spinners. Auch dies ist keine Herausforderung und ist binnen weniger Minuten erledigt.

Der Schwerpunkt

Laut Bauanleitung liegt der Schwerpunkt bei 100 bis 120 mm gemessen von der Nasenleiste nach hinten. Wir haben uns erst einmal auf die goldene Mitte festgelegt. Dank des großzügigem Akkuschachts, ist das einstellen des Schwerpunktes überhaupt kein Problem. Je nach Flugstil kann derSchwerpunkt für 3D an das hintere Ende verlegt werden um die Wendigkeit, insbesondere um die Hochachse noch weiter zu verbessern. Wer den Bolero er klassisch bewegt sollte an das vordere Ende des Schwerpunktes gehen um die Flugstabilität zu steigern. Alles in allem reagiert der Bolero aber recht unkritisch auf die Schwerpunktwahl, solang man sich im angegebenen Bereich hält.

Let`s go

Da der Ripmax Bolero 3D in gut 5 Stunden fertig gebaut und eingestellt war, konnte es gleich am nächsten Tag auch schon an die Flugerprobung gehen. Voller Vorfreude und guter Laune ging es im Eiltempo zum Flugplatz. Die Montage am Platz geht dank des durchdachten Konzepts in nur wenigen Minuten von der Hand. Es wurden nochmals alle Rudereinstellungen und der Schwerpunkt überprüft. Da alles passte, konnte es auch gleich zur Sache gehen. Der Bolero 3D wird langsam Richtung Startbahn gerollt. Was hier gleich aufgefallen ist, der Bolero 3D lässt sich sehr gut am Boden steuern und hält schön seine Spur. Der Gasknüppel wird auf gut Halbgas nach vorne geschoben bis der Bolero 3D genügend Fahrt aufgenommen hat.Erst dann wird leicht am Höhenruder gezogen. Der Bolero 3D hebt Butterweich vom Boden ab. Zur Eingewöhnungsphase wird der Bolero 3D erst mal auf ausreichend Flughöhe gebracht. Wir mussten nur ein wenig Höhenruder und Querruder nachtrimmen ansonsten waren die Einstellungen soweit perfekt. Nachdem ich ein paar Platzrunden mit dem Bolero 3D gedreht hatte, ließen wir es auch gleich richtig krachen mit dem Bolero 3D. Die Ruder reagieren sehr knackig am Knüppel. Wem dies zu heftig sein sollte, sollte die Dualrate deutlich verringern und gegebenenfalls die Expowerte erhöhen. Da der Bolero ein echtes 3D Modell ist, verfügt er über entsprechende Ruderausschläge. Diese Ausschläge sind vor allem bei langsamen 3D Manövern möglich, da ja oftmals bei diesen Manövern nur eine sehr geringe Strömung anliegt. Bei höheren Geschwindigkeiten sind daher die Rudereaktionen absolut extrem. Daher macht es Sinn am Sender entsprechende Flugphasen für Normalflug und 3D Manöver anzulegen und je nach Flugmanöver umzuschalten.

Nachdem wir uns gut 6 Minuten mit dem Bolero ausgetobt hatten, holten wir den Bolero 3D zur ersten Landung rein. Da der Bolero 3D hervorragende Langsamflugeigenschaften hat, sind wir mit etwas Schleppgas zur Landung rein, kurz vor dem aufsetzten sollte man ein klein wenig am Höhenruder ziehen. Eine Messung der Kapazität des Flug-Akkus ergab, dass wir noch 40 Prozent rest im Flug-Akku übrig hatten. Weiter Flüge ergaben eine Gesamtflugzeit von 7 Minuten. Natürlich kommt es immer darauf an, wie Hart man den Bolero 3D ran nimmt. In jedem Falle liegen die fliegerischen Grenzen des Modells sehr hoch. Selbst sehr erfahrene 3D Piloten werden an dem Bolero ihre Freude haben. Egal ob es um die Klassiker der 3D Manöver wie Tourquerolle oder Trudelmanöver oder Powerrollen geht, oder eben andere extrem Manöver. Machbar ist was der Pilot beherrscht. So ist der Bolero auch ein tolles Trainingsgerät für Piloten die sonst oft große Maschinen fliegen, aber auch mal gerne für zwischendurch oder nach Feierabend mal zum Flugplatz wollen ohne immer gleich ein großes Modell in das Auto zu laden.

Mein Fazit

Der Bolero 3D aus dem Hause Ripmax ist absolut empfehlenswert. Der Bausatz ist perfekt, alle Bauteile sind sehr wertig und sehr passgenau. Die von Ripmax empfohlenen Komponenten passen hervorragend zum Modell. Die Servos haben eine sehr gute Stellgenauigkeit und sind schön knackig am Knüppel. Alles in allem ist das eine absolut runde Sache. Hier stimmt wirklich alles, angefangen von der Verpackung bis hin zu den Bauteilen, Passgenauigkeit. Hier bekommt der Modellbauer ein tolles Modell, welches keinerlei Wünsche offen lässt. Ein Top Modell für 3D Freaks und alles die sich an diesem Flugstil versuchen möchten.

-> Limk zum Ripmax Bolero

Technische Daten:

 

Spannweite: 1500 mm
Länge: 1510 mm
Motor: Ripmax Quantum II 55 BL  700 U/min/V
Servos: 4 x Ripmax Quartz QZ507 HV 0,072s/11,3kg
Regler: Ripmax Quantum 80A SBEC BL-Regler
Luftschraube: Luftschraube: APC 13 x 6" 

Steuerrung: Motor, Quer, Höhe, Seite
Empfohlener Flug-Akku Hi-Energy 5S 4500mAh 30C li-Po

 

Benötigtes Zubehör

Elektro-Ausbauset Bolero
Bauanleitung in Englisch/Deutsch
Abfluggewicht: Testmodell 3100 gram

 

Lieferumfang

Rumpf, Tragflächen, Leitwerke vorgefertigt und bespannt aus Balsa/Sperrholz
GFK Motorhaube
Aluminium Flächenverbinder
Aluminium Fahrwerk
Kleinteileset
Spinner (mit Aluminiumplatte)
Bedienungsanleitung A4 farbig

Wo kaufen?

Bezug: Über über RIPMAX
Preis: 209 Euro ARF (ohne Komponennten)

 

Gut

+Verpackung
+Passgenauigkeit der Bauteile
+sehr gute Bauanleitung
+Angabe Schwerpunkt
+Preis/Leistung absolut stimmig

 

Weniger gut

- nichts negatives gefunden 

 

Kontaktdaten des Herstellers:

Ripmax Deutschland
Stittgarter Strasse 20/22
75179 Pforzheim
Telefon: 07231/4694124
Internet: http://www.ripmax.de

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.5 (4 Bewertungen)

Aktuelle Kleinanzeigen

Das könnte dich interessieren

Lange mussten wir auf den ersten Pultsender aus dem Hause HORIZON HOBBY warten. Doch ab Februar 2012 soll nun die neue SPEKTRUM DX10t über den Fachhandel verfügbar sein. Ein Pultsender, der mit vielen Features und innovativen Ideen den Markt für sich behaupten will. RC-MODELLSCOUT.DE hatte die Gelegenheit, schon vor offizieller Markteinführung die SPEKTRUM DX10t ganz genau unter die Lupe zu nehmen und ausgiebig zu testen.

Vier Rotoren für ein Halleluja - wir haben den Quadrokopter BLADE mQX von HORIZON HOBBY getestet

pefil rotJetzt diesen Test lesen

Bereit für Highspeed? Wir verlosen einen SPEED XS von flightline/Horizon Hobby

Wir sind Modellflug

Erlebe den RC-Modellflug mit RC-MODELLSCOUT.DE

Erlebe den RC Modellflug mit RC-MODELLSCOUT.DE. Wir sind Deutschlands größtes Online-Magazin und berichten täglich mit News-Meldungen, Testberichten und tollen Videos über den RC Modellflug. Zudem bieten wir erfahrenen Modellpiloten interessante Beiträge rund um Technik und geben Einsteigern wertvolle Tipps um schnell im RC Modellflug erfolgreich zu werden.

Auf RC-MODELLSCOUT.DE findest du Beiträge über Horizon Hobby, robbe Modellsport, MUltiplex, Graupner, Kyosho, Hype und vielen weiteren führenden Herstellern aus dem RC Modellflug.