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4 Meter Thermik Wunder - der neue Epsilon 3 XL aus dem Hause Staufenbiel

von RC-Modellscout vom 9. Oktober 2016
Artikel-ID: Staufenbiel-Test-015 Rubrik: Flächenmodelle

Segelflug mit Hochleistungsmodellen erfreut sich größter Beliebtheit bei den Modellpiloten. Staufenbiel Modellbau hat vor kurzem seinen neu aufgelegten Epsilon XL3 vorgestellt. Ein richtig großer Brocken in Top Design mit ausgefeilter Aerodynamik. Wir haben uns das Modell bestellt und natürlich ganz genau hingeschaut und das Modell intensiv geflogen.

Wie beschrieben, hat Staufenbiel seinen bekannten Epsilon 3XL neu aufgelegt und auch etwas überarbeitet. Aber was ist neu an dem Neuem Epsilon 3 XL?

Auf der technischen Seite ist es eigentlich nicht sehr viel. Das Farbdekor wurde komplett neu erstellt und das Seitenruder wurde neu aufgelegt. Vor allem wurde auf sehr hohe Qualität bei der Fertigung geachtet, um dem Premium Anspruch dieses Modells gerecht zu werden Wir hatten uns die PnP Variante des Epsilon XL3 bestellt, um zu sehen ob die empfohlenen Komponenten für den Epsiilon 3XL genauso gut funktionieren wie angepriesen und wie es um die Bauqualität bestellt ist, so wie bei den von bereits getesteten Modellen von Staufenbiel Modellbau. Bis Dato hatte uns die Qualität durch die Bank weg sehr überzeugt. Die PnP Variante des Epsilon XL3 schlägt zwar mit 579 € (UVP) ordentlich in das Modellbau Budget plus nochmals 44,90 € (UVP) für den Smart 60 Regler, aber dieser Presi ist im ergleich zum Gebotenen als wirklich günstig zu bezeichnen,. Wer in seinem Akku Fundus keinen entsprechenden 4 S 5000 mAh Flug-Akku vorrätig hat, dem sei der Dymond Flugakku von Staufenbiel zum Preis von 54,90 € empfehlen. Dies hatten wir ebenfalls für unseren Test verwendet und er konnte absolut überzeugen.

Aber nichts desto trotz, ist dieser Preis für einen 4 Meter Segler in dieser Klasse eine echte Kampfansage auf dem Mark, den für ähnliche Modelle werden schnell auch Preise die doppelt so hoch sind.

Das Modell wird in der Regel binnen zweier Tage zum Kunden geliefert. Der Epsilon XL3 ist wie gewohnt sehr gut verpackt. Alle Bauteile sind separat in Folie angeschlagen. Im Karton sind die Bauteile gegen verrutschen gesichert. Alle die von bereits Werksseitig montierten Servos sind sehr sauber im Modell verbaut und alle Kabel wurden ordentlich verlegt.

Der Zusammenbau des Epsilon XL3

Der Lieferumfang des Modells ist absolut komplett und natürlich fehlten auch keinerlei Teile oder Komponenten, in sofern habe ich auch umgehend mit dem Aufbau begonnen.
Da bei der PnP Version des Epsilon XL3 Werksseitig schon fast alles eingebaut worden ist, ist die Fertigstellung des Epsilon XL3 in gut zwei Stunden zu bewerkstelligen.

Begonnen wird mit der Montage des Seitenleitwerkes. Die Scharniere wurden in der Ruderfläche von Werk aus schon verklebt. Dennoch habe ich die Verklebungen natürlich noch einmal genau überprüft , aber es waren bei noch so kritischen Blick irgend welche Mängel feststellbar. Bei unserem Modell waren die Scharniere sauber und fest im Seitenleitwerk eingeklebt worden. Bevor man aber das Seitenleitwerk in den Rumpf einklebt, sollte man das Seitenleitwerk trocken ohne Kleber in den Rumpf einschieben. Um zu sehen ob auch alles wirklich gut passt. Bei unserem Modell passten die Teile sauber in einander ohne etwas nacharbeiten zu müssen. Die Scharniere können nun ein wenig in den Rumpf hinein geschoben werden, am besten klebt man die Scharniere entweder mit Sekundenkleber ein oder man nimmt sich 5 Minuten Epoxid-Harz zur Hand. Bei der Variante mit Sekundenkleber ist aber Schnelligkeit beim einschieben in den Rumpf gefragt. Wer hier das Seitenleitwerk zu langsam einschiebt, wird mit ordentlich Mehrarbeit bestraft. Das Spätere wieder heraus bekommen des Seitenleitwerkes ist sehr schwierig. Wenn das Seitenleitwerk eingeklebt worden ist, aber der Sekundenkleber noch nicht angezogen hat, ist es Ratsam das Seitenruder per Hand einige Male nach rechts und links zu bewegen um zu Kontrollieren das der Ausschlag des Ruders auf beiden Seiten gleich ist. Um ein Verkleben des Scharniers von vornherein auszuschließen, können die Stifte mit etwas Trennwachs eingepinselt werden. Ist das Seitenruder eingeklebt, kann es auch gleich weiter gehen am Seitenleitwerk. Der Stahldraht für die Anlenkung des Seitenruders wird nun in den Rumpf von hinten eingeschoben. Der Kabelkopf kann nun in den Bolzen am Seitenleitwerk eingeklickt werden. Da alle mitgelieferten Gestänge länger sind als benötigt, müssen diese noch gekürzt und gebogen zum Einhängen werden. Dazu wird einfach das Gestänge auf das Servohorn aufgelegt und die Stelle markiert wo das Gestänge gebogen werden muss. Das Gestänge wird nun nochmals aus dem Rumpf heraus gezogen und mit einer Z-Zange oder einen normalen Zange gebogen und der Überstand wird abgeknipst. Ist dies erledigt, kann das Gestänge wieder eingeschoben werden. Das exakte Einstellen des Gestänges wird erst nach Fertigstellung des Epsilon XL3 erfolgen.

Der nächste Bauabschnitt umfasst die Montage des Pendelleitwerkes. Das vordere CFK Rohr wird einfach in die vorhandene Hülse im Rumpf eingeschoben, das hintere CFK Rohr wird dann in die Pendelmechanik eingesteckt. Leider passte das hintere CFK Rohr bei unserem Modell nicht richtig in die Pendelmechanik hinein. Mit Hilfe einer kleinen Rundfeile wurde das Loch ein wenig nachgearbeitet. Dies ist aber absolut kein Beinbruch und ist in gut einer Minute erledigt. Leichte Fertigungstoleranzen gibt es ab und an schon einmal und dieses wirklich kleine Problem wir einen Modellbauer vor kein Problem stellen. Das Gestänge für das Pendelleitwerk kann jetzt in den Rumpf eingeschoben werden, das biegen und das kürzen des Gestänges wird genau so gemacht, wie zuvor schon bei dem Seitenleitwerk. Die Abdeckung für den Servoschacht lassen wir erst einmal ab, so können wir später noch das Pendelleitwerk genau einstellen.

Die beiden Höhenleitwerkshälften können nun auf die CFK Rohre aufgeschoben werden. Die Höhenleitwerkshälften gehen zwar schön stramm auf die CFK Rohre drauf, aber wer möchte kann die beiden Höhenleitwerkshälften mit etwas Sekundenkleber sichern, dies ist aber kein muss. Wer sich für die Klebevariante entscheidet kann zum Transport das Pendelleitwerk natürlich nicht mehr abnehmen.

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Die Querruder und Wölbklappen

Die Montage der Gestänge für die Anlenkung der Querruder und Wölbklappen erfolgt genauso wie bereits vorher schon bei den andren Gestängen. Bei der Montage der Querrudergestänge und der Wölbklappengestänge müssen allerdings die Löcher in den Servohörnern auf 1,6 mm aufgebohrt werden. Die Servos für die Querruder sollten sich in Mittelstellung befinden. Sind die Servos auf Mittelstellung, können die Querrudergestänge eingefädelt werden und mittels der Gabelköpfe genau eingestellt werden. Bei der Montage der Wölbklappengestänge muss darauf geachtet werden , das man zuvor in seinem Sender die Wölbklappen Programmiert und sich die Servos bei eingefahrenen Wölbklappen auf gut 45 Grad befinden. Stimmt die Programmierung, dann können die Gestänge für die Wölbklappen exakt eingestellt werden. Die Schachtabdeckungen für die Querruder und die Wölbklappen können nun angebracht werden. Die Abdeckungen klebt man am besten mit Tesafilm fest, so ist es möglich, eventuell zu einem späteren Zeitpunkt die Gestänge nachzustellen.

Anbringen der Winglets an die Tragflächen

Bevor man die beiden Winglets an die Tragflächenenden verklebt, bedarf es noch ein wenig Vorarbeit. Die zu klebende Seite der Winglets sollten mittels Schleifpapier vom Lack befreit werden, allerdings sollte man dabei aufpassen, das man nicht zu weit an die Außenkanten schleift. Ansonsten würde man dies später sehen, optische wäre das sicherlich ein Fauxpas . Nachdem die Winglets nun angeschliffen worden sind, werden die Außenkanten der Winglets und die Tragflächenenden mit Klebeband abgeklebt. So wird verhindert, dass eventuell austretender Epoxid Harz irgendwo hin läuft wo er nicht hin gehört. Wir haben 5 Minuten Epoxid Harz genommen um die Winglets an den Tragflächenenden zu verkleben. Beim verkleben bitte darauf achten, dass die Winglets ordentlich und bündig sitzen.

Der Einbau des : DYMOND Smart 60 BEC Reglers

Der Antriebsmotor ist je bereits perfekt werksseitig montiert, um den Antrieb zu komplettieren muss der entsprechende Regler noch eingebaut werden. Der DYMOND Smart 60 BEC Regler kann nun an den Motor angeschlossen werden. Bevor man allerdings den Regler entgültig im Rumpf verbaut, sollte man die Drehrichtung des Motors Prüfen. Dazu einfach den Regler an den Empfänger anschließen, Sender einschalten, Flug-Akku anschließen und vorsichtig Gas geben. Sollte die Drehrichtung falsch herum sein, dann werden einfach zwei Motorkabel untereinander getauscht. Ist alles richtig, dann kann der Regler endgültig seinen Platz im Rumpf finden. Dank der großzügigen Gondel das Epsilon XL3, ist das einbauen bzw. das verlegen der Kabel überhaupt kein Problem. Der Regler lässt sich Prima unterhalb der Akkurutsche platzieren. Es bietet sich auch an die drei Anschlusskabel des Motors im Rumpf mit einer mittels einer Heißklebepistole an der Rumpfinnenseite zu fixieren. So kann man ausschließen dass die Kabel eventuell am Motor schleifen.

Der Epsilon XL3 wird nun das aller erste mal komplett zusammen gesteckt.

Die Flächensteckung wird in den Rumpf eingefädelt. Eine der beiden ersten Tragflächenhälften wird auf die Steckung bis kurz vor den Rumpf aufgeschoben. Mit einer Hand sollte man den Rumpf an der gegenüberliegenden Seite festhalten. Das Tragflächenteil kann nun mit ordentlichem Druck an den Rumpf gerückt werden, dabei ist ein lautes klicken zu hören. Das laute klicken sind die von Werk aus schon montierten Multilocks. Kleiner Tipp: Wenn man die Multilocks zuvor mit etwas Teflonspray behandelt, dann rasten die Multilocks auch ein wenig leichter ein. Was hierbei aufgefallen ist, das die auch von Werk her eingebauten Multiplexstecker hervorragend ineinander passen.

Die zweite Tragflächenhälfte kann nun wie zuvor die erste ebenfalls montiert werden. Weiter geht es nun mit dem nächsten Tragflächenteilen. Das Kohlefaserrohr wird eingeschoben, das Servokabel für das Querruderservo wird in die Servoverlängerung eingesteckt. Die Tragfläche nun soweit heran schieben, das man das Kabel noch in die Tragfläche einschieben kann. Das Tragflächenteil kann jetzt komplett an die heran geschoben werden, dabei darauf achten das das Kabel nicht heraus schaut. Das gleiche wiederholt sich dann auf der anderen Seite. Nachdem der Epsilon XL3 soweit auch schon fertig zusammengebaut ist, sind wir auch schon fast am Ziel. Nun werden alle Ruder richtig eingestellt. Gegebenenfalls muss man die Gestänge noch ein wenig nachstellen. Als Expowerte haben wir 25% auf Querruder, 30% auf Höhenruder, 20% auf Seitenruder eingestellt. Die Wölbklappen haben wir auf der ersten Stufe so eigestellt, dass diese nur 2 mm nach unten fahren. Bei der zweiten Stufen haben wir die Wölbklappen auf Vollausschlag eingestellt. Zu guter Letzt wird noch der Spinner und die Klappluftschraube montiert. Der Klemmkonus samt dem Mitnehmer wird auf die Welle geschoben, die Mutter kann nun angezogen werden. Der Spinner kann aufgesteckt und anschließend festgeschraubt werden. Bei der Montage der Klappluftschraube darauf achten das man diese richtig herum montiert.

Der Schwerpunkt

Laut Angabe von Staufenbiel Modellbau liegt der Schwerpunkt bei 100 bis 120 mm. Wir haben den Schwerpunkt auf 120 mm eingestellt. Dies erwies sich bei unserem Testmodell auch als Optimal. Dank der großzügigen Gondel, ist das einstellen des Schwerpunktes überhaupt kein Problem. Ein 4 S 5000 mAh Flugakku passt perfekt in die Gondel hinein und man hat Trotzdem noch ordentlich Platz im Epsilon XL3, um den Schwerpunkt optimal einzustellen.

Erstflug

Da der Zusammenbau des Epsilon so schnell von der Hand ging und das Flugwetter naheuzu ideal ist, war für den nächsten Tag auch gleich der Erstflug geplant. Das Wetter war an diesem Tag einfach wie für einen Erstflug mit dem Epsilon XL3 gemacht. Der Aufbau am Flugplatz ist eine Angelegenheit von wenigen Minuten. Vor allem die verbauten Multilocks und die MPX Stecker in den Flächen erlauben einen sehr schnellen Aufbau.
Die schiere Größe des Modells und das wirklich schicke Design erregte Aufmerksamkeit und sämtliche Vereinskollegen standen um mich herum um den Epsilon XL anzuschauen. Die Begeisterung war wirklich groß, sehr oft wurde gesagt das der Epsilon XL einfach klasse aussieht. Ob er nur klasse aussieht oder auch klasse fliegt war aber die Frage die mich brennend interessierte. Nach dem Zusammenbau haben wir nochmals den Schwerpunkt und die Einstellungen der Ruder und vor allem die Wirkrichtung überprüft. Aber die Vorbereitungen im Bastelkeller waren ohne Fehl und Tadel und die Vorbereitungen konnten mit einem entsprechenden Reichweitentest abgeschlossen werden.

Für den Erstflug haben wir uns einen sehr erfahrenen und guten Werfen für den Start ausgesucht. Ich wollte nicht gleich in die vollen greifen und den Epsilon XL selbst werfen. Denn einen gut 4,4 Kilo Segler mit einer Spannweite von 4 Metern zu werfen und gleichzeitig zu steuern war uns ein wenig zu heikel für den Erstflug. Lange Rede Kurzer Sinn, der Gasknüppel wird auf gut dreiviertel nach vorne geschoben, unser Werfen nimmt ein wenig Anlauf und übergibt den Epsilon XL3 seinem Element. Schon nach ein paar geflogenen Metern war klar, der Epsilon XL3 ist ein sanfter Riese. Der Epsilon XL3 machte auf den ersten Flugmetern keinerlei Probleme und ließ sich absolut unkritisch steuern. Wir brachten den Epsilon XL3 auf gut 300 Höhenmeter um ihn erst einmal ein wenig einzutrimmen. Der Steigflug geht im 45 Grad Wickel zügig nach oben. Der Antrieb passt daher wirklich ausgezeichnet zum Modell. Sturz und Zug des Antriebs sind gut eingestellt. Bei vollem Schub nimmt der Epsilon 3XL ein wenig die Nase hoch. Im Segelflug war nur ein wenig bei Querruder und Höhenruder nach zu trimmen. Wir sind als erstes ein paar sehr groß geflogene Kreise ganz gemütlich geflogen. Ein wenig Thermik war vorhanden und der Epsilon XL3 war in seinem Element. Genau dafür ist der Epsilon XL3 auch gemacht. In der Thermik fühlt er sich Pudelwohl. Fährt man die klappen ein wenig raus, macht das Thermik fliegen doppelt soviel Spaß. Der Epsilon XL3 liegt wie ein Brett in der Thermik und lässt sich einfach und Exakt steuern.

Nach gut 30 Minuten Flugzeit in der Thermik, wollten wir wissen wie sich der Epsilon XL3 bei flotterer Flugart verhält. Lange Rede kurzer Sinn, die Klappen werden eingefahren und der Epsilon XL3 wird scharf angestochen. Trotz der Spannweite von 4 Metern, nimmt der Epsilon XL3 ordentlich Fahrt auf, was einem das Herz freudig höher schlagen ist, ist das schöne Pfeifen das man hört wenn der Epsilon XL3 an einem vorbei geschossen kommt. Der Epsilon XL3 ist alles nur nicht langsam. Kunstflug ist durchaus möglich. Nach gut 10 Steigflügen holten wir den Epsilon XL3 zur ersten Landung rein. In großräumigen geflogenen Kreisen holten wir ihn Richtung Landebahn. Die Landeklappen werden auf die erste Stufe gestellt, die Geschwindigkeit wird dadurch schon beachtlich reduziert, in gut 50 Metern Entfernung und gut 5 Metern Höhe werden die Klappen voll ausgefahren. Die Klappen wirken in dieser Stellung schon fast wie Anker, obwohl der Epsilon XL3 jetzt schon sehr langsam war ließ er sich dennoch beachtlich gut Steuern und hatte keinerlei Tendenz Kritisch zu werden. Der Epsilon XL3 gleitet sanft zu Boden. Dies war ein sehr schöner Erstflug und machte richtig Lust auf mehr. Aber bevor wir nochmals mit dem Epsilon XL3 in die Luft gehen, überprüfen wir erst einmal die Restkapazität des Flug-Akkus. Die Messung hat ergeben, dass sich noch 45 % Kapazität im Akku befinden. Dafür das wir so viele Steigflüge gemacht hatten und sehr lange in der Luft waren, ist dies ein echt tolles Ergebnis.

Die folgenden Testflüge verliefen ausnahmslos positiv und schon bei geringer Thermik lässt sich der Epsilon 3XL auf Höhe halten. Bei „Hammerthermik“ muss man schon irgendwann die Klappen setzen um das Modell wieder runter zu bekommen. Aber es ist eben nicht nur das reine Thermikfliegen das hier wirklich Spaß macht. Auch am Hang kann der Epsilon überzeugen. Er ist wendig und sehr robust, so das auch enge Kehren stabil geflogen werden können. Die Vielseitigkeit macht den Epsilon 3XL so fliegerisch interessant. So kommt eben keine Langeweile auf.

Unser Fazit

Der Epsilon XL3 aus dem Hause Staufenbiel konnte bei uns voll Punkten. Auch wenn die Pendelmechanik nicht ganz Passgenau war, mit so etwas kann man durchaus leben. Die Komponenten die Staufenbiel Modellbau verbaut hat, waren alle samt sehr sauber im Modell verbaut und passen ganz ausgezeichnet zum Modell. Hohe Qualität und der Vorfertigungsgrad konnten bei uns auch voll Punkten. Der Preis ist angesichts des hohen Qualitätsstandards absolut gerechtfertigt

-> Link zum EPSILON 3XL

Technische Daten:

Spannweite: 4000 mm
Länge: 1510 mm
Motor:
Himax C 4226 570 kV 900 Watt
Servos: 4 x D260 2 x DS 1550 MG
Regler: DYMOND Smart 60 BEC
Luftschraube: 16x8
Spinner: 41 mm
Steuerrung: Motor, Quer, Höhe, Seite, Landeklappen
Empfohlener LiPo-Akku DYMOND XP-plus
 5000 mAh
Bauanleitung in Englisch/Deutsch/Französisch
Abfluggewicht: Testmodell 4409 g

Besonderheiten/Features:

Steuerfunktionen: Motor/Querruder/Höhenruder/Seite/Wölbklappen

Wo kaufen?

Bezug über STAUFENBIEL
Preis: 579 Euro (UVP PNP Version)
Preis Smart 60 Regler: 44,90 Euro (UVP)

 

Gut

+Preis/Leistung
+Sehr gute Montageanleitung
+Vorfertigungsgrad sehr Hoch
+Qualität des Bausatz und der Komponennten
+guter Antrieb

 

Weniger gut


-minimale Nacharbeit an der Pendelruderanlenkung nötig

 

Kontaktdaten des Herstellers:

Gustav Staufenbiel GmbH
Hanskampring 9
22885 Barsbüttel
Telefon: 040/30061950
Email: info@modellhobby.de
Internet: http://www.modellhobby.de

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4 (29 Bewertungen)

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