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Jagdfieber – Im Test die E-Flite FJ-2 Fury von Horizon Hobby

von Marcus Frohberg vom 5. Januar 2015
Artikel-ID: Horizon-Test-0030 Rubrik:

Scale Jetmodelle werden immer wieder als Königsklasse der Flächen Modellfliegerei betrachtet. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen Jet mit Turbine oder Impeller handelt. Für viele bleibt es immer ein Traum so ein Modell zu fliegen. Mit der E-Flite FJ-2 Fury hat Horizon Hobby eine geschäumte Version des berühmten Navy Jägers FJ-2 Fury ins Programm genommen, der quasi für alle Modellflugpiloten mit ein wenig Erfahrung fliegbar sein soll. Marcus Frohberg hat sich das Modell für Euch genau angesehen

Historisches

Die FJ-2 Fury ist im Prinzip ein Nachfolger der berühmten F-86 Sabre. Jedoch verfügte die FJ-2 über gepfeilte Tragflächen um höhere Geschwindigkeiten zu erreichen. Zudem war sie mit einem Fanghaken und einem höheren Bugfahrwerk für Träger Starts und Landungen ausgestattet. Der Erstflug des Testmusters erfolgte im Dezember 1951. Die Navy bestellte insgesamt 200 dieser Muster. Sie wurde als Antwort auf die MIG-15 der russischen Streitkräfte entwickelt, die der F-86 Sabre in Punkto Geschwindigkeit überlegen war.

Das Modell

Das Modell der FJ-2 Fury von E-Flite besteht aus einem geschäumten Werkstoff und überzeugt mit einer besonders feinporigen Oberfläche und sehr vielen ausgeformten Details. Die Lackierung ist ebenfalls von hoher Qualität und mit vielen Details versehen, was der Fury einen sehr wertigen Charakter verleiht. Das Cockpit ist nicht verwaist und wird mit einem Piloten und einem hübschen Cockpitausbau verziert.
Das 933 mm spannende Modell ist mit gut 1.2 kg schon ein echter Midsize Jet. Zum Lieferumfang gehören neben dem Modell auch zwei Zusatztanks, die mit Hilfe von je zwei Schrauben an der Unterseite der Tragflächen befestigt werden können. Je nach Wunsch können diese Tanks für den Flugbetrieb auch demontiert werden. Diese Details verbessert den Scale Charakter des Modells erheblich. Zum Modell gehört ebenfalls ein starres Fahrwerk, das allerdings aufgrund der kleinen Räder nur für den Einsatz auf einer Hartpiste oder guten Rasenplätzen geeignet ist. Das Fahrwerk lässt sich aber mit wenigen Handgriffen vom Modell entfernen um den Betrieb auf groben Rasenplätzen zu ermöglichen.
Rein optisch macht die FJ-2 Fury einen hervorragenden Eindruck. Schon aus kurzer Entfernung meint man ein lackiertes Holz- oder GFK Modell vor sich zu haben und nicht eines aus geschäumte Werkstoff.