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Roaring Thunder – Robbe Soundmodul Sternmotor im Praxistest - VIDEO

von rc-modellscout vom 17. April 2013
Artikel-ID: Robbe Test-0002 Rubrik: Magazin

Elektroantriebe erobern mehr und mehr den Flugmodellsport. Sie sind unkompliziert, sauber und emissionsfrei. Aber das richtige Motorgeräusch, gerade für ein Scale Modell, bleibt bei dieser Technik auf der Strecke. Robbe Modellsport will mit seinem neuen Soundmodul Sternmotor Abhilfe schaffen und den ‚Staubsaugern‘ ein anständiges Laufgeräusch einhauchen. Wir haben das Modul in einen echten Klassiker eingebaut und intensiv gelauscht.

Echte Sternmotoren gehören schon wegen ihres fantastischen Motorsounds zu den Traummotoren im Flugmodellbau. Leider ist dieser Soundgenuss relativ kostspielig und nicht für jedes Modellbauerbudget geeignet. Außerdem erfordern echte Sternmotoren relativ große Modelle.

Die Robbe Fokker Dr.1 mit Ihrem  Brushless-Elektromotor konnte in unserem Test wirklich überzeugen und  gehört mittlerweile zu meinen Lieblingsmodellen. Aussehen und Flugverhalten sind wirklich wunderbar. Nur das Motorgeräusch will so gar nicht zum Modell passen. Als ich auf der Robbe Homepage das neue Soundmodul entdeckte stand mein Entschluss sofort fest und das neue Soundmodul Sternmotor war zum Preis von € 69,90 UVP umgehend bestellt.

Auch wenn das Original der Fokker Dr.1 keinen echten Sternmotor sondern einen Umlaufmotor besaß, so ist das Laufgeräusch dieses Motortyps mit dem des Sternmotors nahezu identisch.

Im Lieferumfang des Soundmoduls ist ein Lautsprecher mit 65 mm Durchmesser, alle benötigten Kabel und natürlich das Soundmodul selbst enthalten. Befestigungsmaterial für den Lautsprecher suche ich vergebens in der Packung. Leider sind auch keine Befestigungsösen am Korb des Lautsprechers vorhanden was bei der Montage etwas Kreativität erfordert. Hier bedarf es also einer eigenen Lösung. Dazu aber später mehr.
Mit einem Gesamtgewicht von 170g sollte meine Fokker Dr.1 auch nicht zu schwer werden, zumal ich zur Einhaltung des korrekten Schwerpunktes noch etwas Trimmblei montiert habe.

Der Einbau des gesamten Systems besteht  im Wesentlichen aus dem Einbau des Lautsprechers. Das Soundmodul kann an jedem beliebigen Platz positioniert werden.  Der Lautsprecher alleine wiegt schon ca. 120g Bei der Auswahl des Einbauortes muss auf jeden Fall der Schwerpunkt des Modells berücksichtigt werden.

Einbau

Die Montage des Sternmotor Soundsystems erfordert etwas modellbauerisches Geschick. Für den Einbau des Lautsprechers muss ein geeigneter Einbauort gefunden und eine entsprechende Halterung dafür gebaut werden.
Um eine gute Abstrahlcharakteristik des Lautsprechers zu erhalten, sollte dieser möglichst frei nach außen seinen Sound abgeben können. Zudem ist zu beachten, dass der Lautsprecher selber selbst in einem geschlossenen Gehäuse arbeiten sollte, um einen akustischen Kurzschluss zu verhindern. Es darf keinen direkten  Luftaustausch zwischen der Vorder- und  Rückseite der Membran des Lautsprechers möglich sein. Das würde aus einem tiefen Brummen ein recht müdes  Rauschen machen.
Platz für die Montage ist in dem großen Rumpf der Fokker Dr.1 reichlich vorhanden.  Ich habe als Einbauort den Motorspannt gewählt da die Dr.1 vorne Gewicht benötigt  um den Schwerpunkt einzuhalten. Außerdem ist der Zugang zum Motorspant nach der Demontage der oberen Rumpfabdeckung leicht möglich.
Ein passendes Gehäuse für den Lautsprecher ist schnell aus etwas Sperrholz und Wabenplatten gebaut und in den Rumpf eingebaut.
Das Soundmodul findet ebenfalls in der Nähe des Motorspannt,  direkt neben dem Antriebs-Akku  am Rumpfboden des Modells seinen Platz. So konnte ich das bislang verbaute Trimmblei durch den Einbau des Lautsprechers  im vorderen Teil des Rumpfes fast vollständig eliminieren.