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Konkurrenzlos gut: Die neue RIPMAX ACRO WOT Mk2 Foam-E

von RC-MODELLSCOUT.DE vom 30. Juni 2012
Artikel-ID: 20120629-FM-01 Rubrik: Flächenmodelle

Um richtig glücklich zu sein, bedarf es wenig. Tolles Wetter, ein voller Akku und ein überragendes Flugmodell reicht für viele Modellpiloten schon aus, um endlos viele Glückshormone auszuschütten. Ein Modell, bei dem die Synapsen im Großhirn garantiert verrückt spielen, ist die neue ACRO WOT Mk2 Foam-E von RIPMAX. Der Tiefdecker baut auf die Erfahrungen der WOT 4 auf und erfüllt im Grunde nur einen Zweck: Spass zu haben! Wir stellen den geschäumten Tiefdecker ausführlich vor.

 

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Konkurrenzlos gut: Die neue RIPMAX ACRO WOT Foam-EBereits die WOT 4 Foam-E war ein großer Erfolg für den englischen Hersteller RIPMAX. Der Hochdecker überzeugte uns schon 2010 mit hervorragenden Flugeigenschaften, sehr guter Qualität in Bezug auf den Bausatz und einem ausgesprochen attraktiven Preis. Jetzt - gute zwei Jahre nach der WOT 4 - steht die neue ACRO WOT Mk2 Foam-E (Angebot von PARKFLIEGER.EU: Lipo-Akku kostenlos dazu) bei den Fachhändlern und lässt vergleichbare Kunstflugzeuge dieser Modell- und Preis-Kategorie ziemlich schnell ziemlich alt aussehen. Dass die ACRO WOT Mk2 Foam-E die Gene der WOT 4 in sich trägt, ist nicht nur durch den Namen unschwer zu erkennen, trotzdem unterscheiden sich beide Modelle grundlegend voneinander und sprechen sogar unterschiedliches Publikum an.

Die ACRO WOT Foam-E wird - wie für viele geschäumte Modelle mittlerweile üblich - als typischer ARF-Bausatz ausgeliefert. Das Antriebsset ist eingebaut, Regler und Motor sind miteinander verbunden. Auch die Servos sind montiert. Für die Funktionen Seite und Höhe befinden sich zwei Servos auf einem Holzträger im Rumpfinneren. Die Querruder werden ebenfalls über zwei Servos angelenkt, die mittels eines Kunststoffrahmes in der Tragfläche des Modells eingelassen sind und durch ein beiliegendes Y-Kabel über einen Kanal angesteuert werden können. Was ist also noch zu tun, um die ACRO WOT Foam-E in die Luft zu bekommen? Lediglich das Höhen- und Seitenleitwerk, das Fahrwerk und der Spinner müssen montiert und für die Optik das Dekor aufgeklebt werden. Der Zusammenbau des Modells ist dank deutschsprachiger und gut bebildeter Anleitung einfach. Alles was dafür benötigt wird, ist ein kleiner und ein etwas größerer Schraubendreher. Auf Zangen, Feilen und was sonst viele Hersteller zur Montage ihrer Modelle voraussetzen, wird hier völlig verzichtet. Nicht einmal Sekundenkleber kommt bei der Montage des Modells zum Einsatz, lediglich eine Hand voll Schrauben sind dem Baukasten zu entlocken.

 

 

Die Qualität aller geschäumten Teile ist hervorragend hochwertig. Konstruktionsbedingt hat sich im direkten Vergleich zur WOT 4 einiges getan: Der Rumpf ist mit Karbon- und Kunststoff-Einlagen deutlich verstärkt und bietet somit auch dem Aluminium-Fahrwerk ideale und langlebige Befestigungsmöglichkeit. Das Fahrwerk ist bereits mit den beiden Rädern vormontiert und wird von unten nur noch passgenau an den Rumpf geschraubt.

Am Heck des Modells wird zuerst das Höhenleitwerk, dann das Seitenleitenwerk aufgesetzt. Einlagen aus Kunststoff sorgen auch hier für eine erstklassige Passform. Mit zwei Schrauben werden Rumpf, Höhenleitwerk und Seitenleitwerk mit einander verschraubt. Mehr als nur eine nette Idee, eher das Ergebnis genialer Konstruktionslogik, ist dabei die Montage des Spornrades: Dieses wird auf das Seitenruder aufgesetzt und direkt mit dem Ruderhorn und einer Gegenplatte verschraubt.

Die knapp 1.250 Millimeter lange und mit Einlagen aus Karbon verstärkte Tragfläche der ACRO WOT Mk2 Foam-E ist einteilig und wird, nachdem der Empfänger im Rumpfinneren platziert und alle Servo-Kabel angeschlossen wurden, mit der Rumpfunterseite verschraubt. Dazu wird die Tragfläche zuerst von vorne mittels einer Nase in den Rumpf gesteckt und von hinten mit einer einzelnen Schraube gesichert. Kunststoff-Einlagen an beiden Flächenenden und CFK-Stäbe in den Querrudern, verleihen ausreichend Stabilität. Final wird jetzt das Dekor großflächig auf Rumpf, Tragfläche und Leitwerk aufgebracht. Wo welche Aufkleber auf das weiße EPO aufgeklebt werden, zeigen gleich mehrere Abbildungen in der Bedienungsanleitung. Der Dekorbogen ist übrigens akkurat vorgestanzt, somit entfällt das sonst fast schon lästige Ausschneiden der Aufkleber.

Konkurrenzlos gut: Die neue RIPMAX ACRO WOT Foam-EUnser Testmodell haben wir exakt so aufgebaut, wie der Hersteller es in seiner Bedienungsanleitung vorgibt. Dabei ist uns aufgefallen, dass der Akku-Schacht aufgrund der Position des bereits eingebauten Reglers, selbst für 3-zellige Lipos mit 2.100 mAh Kapazität, sehr eng bemessen ist. Wer jedoch seinen Regler im inneren der Motorhaube neu platziert, findet im Akku-Schacht genügend Platz für Akkus bis zu 2.500 mAh. Der Regler selbst ist übrigens mit einem Dean-Stecker (T-Plug) ausgestattet.

Bereits am Boden geizt die ACRO WOT Mk2 Foam-E nicht mit ihren attraktiven Reizen: Tiefliegende und vollsymmetrische Tragfläche, lange Schnauze und große Ruderflächen lassen bereits die ersten Adrenalinschübe ins Gehirn schießen. Sender an, Akku rein und los. Leistungsmangel herrscht bei der neuen ACRO WOT Mk2 Foam-E nicht. Die Antriebs-Kombination aus Brushless-Außenläufer und HOBBYWING Skywalker-Regler mit einer maximalen Belastung von 40A, bietet genügend Spielraum, um das Modell in allen Fluglagen und Flugfiguren ausgiebig zu fordern. Turns, endlose Rollen, im Rücken oder im Messer über den Platz, Torquen und nicht endende Purzelbäume - die ACRO WOT fühlt sich sichtlich in jeder Fluglage wohl und folgt präzise und exakt den Steuereingaben ihres Piloten. Das Steuerverhalten des Modells ist dabei als neutral zu bezeichnen.

Aber auch im Langsamflug überzeugt die ACRO WOT Mk2 Foam-E, bevor es dann irgendwann zum Strömungsabriss kommt. Somit ist das Modell auch ein idealer Trainer für fortgeschrittene Einsteiger um die erworbenen Fähigkeiten weiter auszubauen. Und das zu überschaubaren Kosten.

 

Fazit:

Großes Lob an Chris Foss, denn die neue RIPMAX ACRO WOT Mk2 Foam-E ist sicherlich eines der besten und leistungsfähigsten Kunstflugmodelle im unteren Preissegment. Innerhalb von 30 Minuten ist der Tiefdecker startklar und überzeugt aus dem Stand durch hervorragende Flugeigenschaften. Einziges Manko im Test: Der zu kleine Akku-Schacht, der jedoch durch eine neue Position des Reglers, deutlich vergrößert werden kann. Das von RIPMAX gewählte Antriebsset leistet für diese Modellgröße ausgesprochen gute Performance. Aufbau, Qualität und Flugeigenschaften machen den Tiefdecker zu eine der Referenzen in dieser Modell-Klasse.

 

 

Technische Daten:

• Spannweite: 1.250 mm
• Länge: 1.080 mm
• 4x Servo
• Motor: Brushless Außenläufer 820kV
• Regler: HOBBYWING Skywalker 40A
• Luftschraube: 11x8

 

Was wird noch benötigt?

• 4-Kanal-Empfänger
• Lipo-Akku: 3S 2.100 - 2.500 mAh

 

RC-Funktionen

• Höhenruder
• Rudersteuerung
• Querruder
• Motorregelung

 

Wo kaufen?

Bezug: PARKFLIEGER.EU
Preis: 169,00 Euro inklusive Lipo-Akku

 

 

 

 

Gut

• Sehr gute Flugeigenschaften
• Gute Qualität des Bausatzes
• Karbon-Verstärkungen in Rumpf & Tragfläche
• Ansprechendes Antriebsset

 

Weniger gut

• Ungünstige Position des Reglers

 

Kontaktdaten des Herstellers:

Ripmax Deutschland
Am Weingarten 12A
84051 Unterwattenbach
Telefon: 08703/90 76 88
Internet: http://www.ripmax.com

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.4 (20 Bewertungen)

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